MC Germania Schwarzenberg und 1. Akkordeonorchester Rheinhausen in der Rheinhausenhalle
 

Intensive Proben haben sich gelohnt

Eine gut besetzte Rheinhausenhalle, Männerchor und Akkordeonorchester in Hochform.

Beim gemeinsamen Auftritt von MC Germania Schwarzenberg und 1. Akkordeonorchester Rheinhausen passte alles zusammen.

„Stimme trifft Taste“ hatten die Gastgeber ihr Sommerkonzert überschrieben.

Trotz Gemeindefest in der Kirche nebenan, Tambour-Corps im Volkspark und dem Stadtteilfest in  Rheinhausen fanden am Abend des 16. Juni viele Menschen den Weg in den Musentempel an der Beethovenstraße.

Chorleiter Ulrich Eick-Kerssenbrock und  Akkordeonorchester– Dirigent  Manfred Schmidtke hatten ein Programm zusammengestellt, bei dem die Musiker in ihrem Element waren.

Nach dem stimmgewaltigen Prolog mit dem Sängergruß „Wir grüßen Euch mit frohem Klang“ brachte die Germania Volkslieder in traditioneller Version wie „O du schöner Rosengarten“ und „Frisch gesungen“ zu Gehör. Ebenso begeisterten die Sänger mit der heiteren Version von  „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ und der Parodie auf Heino’s „Schwarzbraun ist die Haselnuß“.

Danach verzauberten die 25 Akkordeonisten das Publikum mit „Leichte Kavallerie“ und „Spanischen Tänzen“.

Unter Orchesterbegleitung verschmolzen beim „Kein schöner Land“  Besucher und Germania zu einem großen von Frauen dominierten klangvollen Gesamtchor.

Zum Abschluss des ersten Konzertteils vermittelten Musiker und Sänger Rheinromantik von der Quelle bis zur Mündung. Ihre Begeisterung beim gemeinsam einstudierten großartigen Konzertwalzer "Lob des Rheins" übertrug sich spürbar auf das Publikum, welches die Akteure mit donnerndem Applaus in die Pause entließ.

Der Männerchor eröffnete unter Begleitung von Michael Porr am Flügel den zweiten Teil des Konzertes mit „Ming eetste Fründin“ der Bläck Föös und den Gospels „Glory Land“ und „Halleluja“.

Dann zeigten die preisgekrönten Akkordeonisten bei Hörgenüssen wie „Music“ von John Miles, „Karibik-Impressionen“ und „Copacabana“ gekonnte Griffe in die Tasten und präsentierten unter dem souveränen Dirigat des Jubilars Manfred Schmidtke (seit 30 Jahren musikalischer Leiter des Ensembles) die ganze Bandbreite ihres Könnens.

Mit großer musikalischer Ausdruckskraft interpretierten Chor und Akkordeonorchester den Operetten-Klassiker „Leichtes Blut“ von Johann Strauß, den Shanty „In der Kneipe am Moor“ und vermittelten zum krönenden Abschluss „Gänsehautfeeling“  mit „Conquest of Paradise“ von Vangelis.

Nach stehenden Ovationen und minutenlangem Beifall erwirkte das Publikum die erste Zugabe. Ulrich Eick-Kerssenbrock dirigierte Chor und Orchester beim Colonel  Bogey – Marsch. Dann gab es als letzte Zugabe unter Leitung von Manfred Schmidtke den „Steigermarsch“. Das Publikum war dankbar für das Programmheft mit Text und Noten und sang begeistert mit, eine Strophe sogar ohne Chorbegleitung.