Begeisterung beim gemeinsamen Adventskonzert von MC Germania Schwarzenberg und Frauenchor Rheinhausen in der Erlöserkirche

Nach der Eröffnung mit “Halleluja, um die Welt geht unser Lied“ durch den Männerchor begrüßten Germania Schwarzenberg Vorsitzender Karl-Heinz Knoke und die Vizevorsitzende des Frauenchor Rheinhausen Elfie von Gruchalla das Publikum in der vollbesetzten Erlöserkirche.

Trotz nummerierter Plätze war das Gotteshaus lange vor Konzertbeginn bis zum letzten Platz gefüllt.

Bei Vorstellung der Ehrengäste wurde Germania-Ehrenchorleiter Ulrich Eick-Kerssenbrock besonders herzlich begrüßt.

Beifall brandete dann auf, als Karl-Heinz Knoke seinen Kollegen vom MGV Neukirchen Karl Heinz Weller und dessen Sänger in ihren aubergine-dunkelroten Sakkos als Vorboten für ein künftiges Erfolg versprechendes gemeinsames Wirken vorstellte.

Ein festliches Adventskonzert „Orgeln erklingen für den Frieden“ war angekündigt. Die Veranstalter hielten Wort.

Nicht nur die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Axel Quast und Dr. Martin Ebeling, zogen die Zuhörer des Weihnachtskonzertes in ihren Bann,
auch die 4 Musiker des Drehorgel – Orchester Duisburg unter Leitung von Ferdinand Bischoff begeisterten das Publikum.

Regina Steven begleitete einfühlsam an Orgel und Klavier.

Dank Verstärkung aus Neukirchen-Vluyn, durch den ebenfalls von Martin Ebeling geleiteten MGV Neukirchen, erreichte der Männerchor mit knapp 60 Aktiven eine große Stimmfülle.

Voluminös und beeindruckend wurde  im ersten Block der Kirchenraum gefüllt mit dem Eröffnungslied “Halleluja, um die Welt geht unser Lied“ und den folgenden “Rock my soul“, “Kumbayah my Lord sowie “Ol’ man River“.
Im 2. Block erklangen Weihnachtliche Lieder wie das besinnliche „Im Dorf da geht die Glocke schon“, “Süßer die Glocken nie klingen“ und “Weihnachtsglocken“, mal gefühlvoll, mal inbrünstig vorgetragen.

Der Frauenchor Rheinhausen bot mit dem engelsgleich gesungenen “Hallelujah“ von Leonhard Cohen den andächtig lauschenden Zuhörern durch große chorische Geschlossenheit einen Vorgeschmack auf himmlische Sphären.

Mit “Nobody Knows the Trouble I've Seen“ und ”Angels Watching Over Me“  erklangen 2 Gospel Songs, die auch ein Gospelchor aus den USA nicht  hätte schöner singen können.

Mitreißend gestaltete der Frauenchor im 2. Block "Ave Maria-Glöcklein" und das wunderschön getragene "Ave Maria" des  Barockkomponisten Giulio Caccini.
“Feliz Navidad” brachte die Besucher vollends in Weihnachtsstimmung.

In den Beiträgen beider Chöre mischten sich Deutsch mit Englisch und Latein, Getragenes mit Stimmgewaltigem.

Das Drehorgelorchester Duisburg begeisterte durch gelungene Vorträge auf vier Orgeln und gab dem ganzen durch “Ich bete an die Macht der Liebe“, “A Whiter Shade of Pale“, “Highland Cathedral“, “White Christmas“, “Winter in Canada“, “Ein bisschen Frieden“ einen feierlichen Rahmen.
 

Gemeinsam sangen MC Germania Schwarzenberg und Frauenchor Rheinhausen unter dem Dirigat von Martin Ebeling  - begleitet von Axel Quast am Klavier -
das lebendige "The virgin Mary had a baby boy“ und  -  begleitet von Regina Steven an der Orgel das feierliche "Ave Maria" von Gioacchino Rossini.

Mit  den Glanzlichtern  weihnachtlicher Musik  "Brich an du schönes Morgenlicht" und “Tollite Hostias” begeisterten beide Chöre – dirigiert von Axel Quast -  im abschließenden gemeinsamen Chorvortrag mit Begleitung von Regina Steven an Klavier und Orgel.

Zum Finale des Programms von zweieinhalb Stunden begleitete das Drehorgel-Orchester Duisburg alle Akteure und Konzertbesucher bei  “Kling, Glöckchen, klingelingeling“. Es folgte "Time to say goodbye" und als Zugabe “Freude schöne Götterfunken“ aus Beethovens 9. Sinfonie.


Großes Blasmusikorchester Mörschied zu Gast beim Männerchor Germania Schwarzenberg in der
ausverkauften Rheinhausenhalle

Zweieinhalb Wochen nach kalendarischem Jahresbeginn begrüßte  der Germania – Vorsitzende Karl-Heinz Knoke  das Publikum und stimmte auf das Neujahrskonzert „ Mit Evergreens ins Neue Jahr“ ein.



Zu Gast war das großartige Blasmusikorchester des Musikverein Mörschied 1930 e.V. aus Mörschied an der Deutschen Edelsteinstraße.

Deren Orchesterleiter Dr. Eric Grandjean und Germania – Chorleiter Ulrich Eick -  Kerssenbrock hatten ein vom Publikum begeistert aufgenommenes Programm vorbereitet.

Auf dem nachstehenden Foto überzeugt sich  Ulrich Eick – Kerssenbrock zum Schluss des offiziellen Programms - während seines Dirigats von Orchester und Chor bei der „Berliner Luft - von der frenetischen Reaktion der Zuschauer.

Mit der Zugabe „Steigermarsch“  brachten beide Ensembles die Stimmung in der Halle zum Brodeln und das Publikum zum stehenden Mitsingen.

Auch zuvor, ob gemeinsam oder getrennt, ihre Vorträge - von Musikvereinleiter Dr. Eric Grandjean und Chorleiter Ulrich Eick – Kerssenbrock fundiert und launig moderiert – faszinierten die Zuschauer.

42 Sänger der Germania auf der Bühne der Rheinhausenhalle mussten sich bei den fünf gemeinsamen Programmpunkten stimmlich gewaltig gegen 45 Instrumentalisten des Orchesters aus Mörschied im Vordergrund ins Zeug legen.

Das gelang, obwohl beide Musikvereinigungen unmittelbar vor Konzertbeginn nur kurz miteinander geprobt hatten.

Bei „Lob des Rheins“, Paul Linckes inoffizieller Hymne der Stadt Berlin „Berliner Luft“ und dem bekannten „Colonel Bogey Marsch“spielten Chor und Orchester hervorragend zusammen.

Insbesondere beim „Exodus Song“ und „Conquest of Paradise“ zog das Orchester alle Register seines Könnens, der Chor tat es ihm gleich.

Eingangs bewährte sich die Germania in acht Liedern.

Zum Auftakt erklang der „Sängergruß“. Nach A-Capella-Stücken wie dem Studentenlied von Carl Zöllner „Jetzt schwingen wir den Hut“ und der Salzburgischen Volksweise „Schwarzbraun ist die Haselnuß“ von Rudi Kühn begleitete Michael Porr am Klavier das fröhliche Trinkliederpotpourri „Im Krug zum grünen Kranze“. Passend dazu wurden per Beamer  Bilder wie vom Weingott Bacchus auf die Großleinwand der Rheinhausenhalle projiziert.

Es folgten ebenfalls mit Klavierbegleitung der Shanty „Die Kneipe am Moor“, die Udo-Jürgens-Hits „Aber bitte mit Sahne“ und „Griechischer Wein“.

Dann wurde es dunkel im Saal. Zu Blätterrauschen, Vogelgezwitscher, Affengeschrei und Glühwürmchen sang der Chor  
„The lion sleeps tonight“
auf Englisch. Der eindrucksvolle  A capella - Vortrag wurde mit lang anhaltendem Beifall belohnt.

Aus den sechs Beiträgen der jungen Blasmusiker aus Mörschied einen Höhepunkt zu wählen fällt schwer.

Der Walzer „Belle of the Ball“ kam gut an, die „Annen Polka“ von Johann Strauß Sohn begeisterte die Zuschauer ebenso wie die Musical Medleys „Elisabeth“ und „Mambo Greats“. „That’s Entertainment“ und „The Bandwagon“ standen in nichts nach.

Das Konzert geht als weiterer Meilenstein in die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Männerchor
“Germania Schwarzenberg“ von 1878 e. V. und Musikverein Mörschied 1930 e.V. ein.