Umjubeltes Herbstkonzert in der Rheinhausenhalle

Der Männerchor - gebildet aus den Sängern des Gastgeber - Chors Germania Schwarzenberg und des Männergesangvereins Neukirchen - gefiel zu Konzertbeginn mit den vom gemeinsamen Chorleiter Dr. Martin Ebeling einstudierten Beiträgen  “Halleluja, sing ein Lied“, “Fliegermarsch“, und “Über den Wolken“.

Dann ernteten “Gospel in Blue“ aus Homberg unter Leitung von Constanze Rolfink mit Vorträgen wie Leonard Cohens Song-Klassiker “Hallelujah“, und “I will follow him“ aus “Sister Act“ großen Beifall.


Zum Klang von “Millenium Prayer for Peace“ schritten THE RHINE AREA PIPES & DRUMS mit Dudelsäcken und Schlagwerk durch das begeisterte Publikum auf die Bühne der  Rheinhausenhalle und erzeugten Gänsehaut mit Beethovens “Ode to Joy“, „ Mull of Kintyre“ von Paul McCartney und “Green Hills“ im Dudelsacksound.


Der Männerchor entließ mit  “Rock my soul“  und kraftvoll vorgetragenem “When the saints go marching in“ die Gäste in die Pause und eröffnete den zweiten Konzertteil  mit den sehr schön interpretierten irischen Volksweisen “Warum muss ich beiseite stehen“, “Leuchtet der Morgen“ und “Irische Segenswünsche“ bei denen die Schwermütigkeit der irischen Seele gut transportiert wurde. Die preisgekrönte Pianistin Olga Andryushchenko war dabei wie während des gesamten Konzertes eine einfühlsame und virtuose Begleiterin des Männerchors am Flügel.


 

“Loch Lomond“, mit diesem musikalischen schottischen Highlight setzte “Gospel in Blue“, 1996 von der Kirchenmusikerin Constanze Rolfink gegründet, das kontrastreiche Programm fort. 

Bei “Lord of the Dance“, der Nacherzählung einer alten irischen Legende vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte, waren Präsenz des Chores, der Rhythmus und die Begeisterung  derart fühlbar, dass beim anschließenden Gospel Medley der Funke vollends auf die Zuschauer über sprang.

Auch im zweiten Konzertteil faszinierten Chormusik und Dudelsacksound gleichermaßen.

Mit “I am sailing”  und “ Amazing Grace“ rührten die “Hobby-Schotten” aus Düsseldorf, die auch schon für die Queen gespielt hatten, in ihren markanten Uniformen den ein oder anderen zu Tränen.

Nach dem chorischen Vortrag von “ Amazing Grace“ vereinten Männerchor und Gospelchor  sich zum gemeinsamen “Lied der Freundschaft“.

Zwar wussten die Männer noch nicht so recht, was da auf sie zukam bei ihrem ersten Konzert mit einem Gospelchor und erstmals zudem mit so vielen Frauen. Doch der Mut zu Neuem wurde mehr als mit viel Beifall belohnt.

„Ein toller Chor, eine Premiere für und ein guter Kontrast zu uns. Das war ein interessanter Nachmittag auch attraktiv für jüngere Leute“ so die Erkenntnis des klassischen Männerchors.

Mit einem gemeinsamen „Oh Happy Day” verabschiedeten sich beide Chöre.

THE RHINE AREA PIPES & DRUMS bescherten mit “Auld Lang Syne“ und “Scotland the Brave“ ein Fest für die Ohren mit langem Nachhall.